• [Translate to Englisch:] Stefan Langenfeld (rechts), der Vorsitzende der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück, überreichte den Unternehmerpreis an Klaus Meffert, den Vorstandsvorsitzenden der Meffert AG Farbwerke, dem dazu Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (Mitte) gratulierte. Foto: KruppPresse

12/14/2022

Klaus Meffert als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet

Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück lobt Mut und Zielstrebigkeit des Bad Kreuznacher Farbenherstellers

Unser Vorstandsvorsitzender Klaus Meffert wurde durch die Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück bei deren Wirtschaftstag im Bad Kreuznacher Kurhaus als als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet.

Stefan Langenfeld, der Vorsitzende der Regionalinitiative, schickte der Ehrung voraus, dass Eigenschaften wie realistischer Aktivismus, Zupacken und Nach-vorne-Schauen erfolgreiche Unternehmer wie Klaus Meffert auszeichnen. Er zeigte sich beeindruckt von Mefferts Aussage: „Ich bin mit Kinderarbeit groß geworden.“ Denn Klaus Meffert habe schon früh seinem Großvater Otto Meffert in dessen 1947 gegründetem Farbenfachgeschäft geholfen. „Daraus hat sich bis heute ein größerer, mittelständischer Konzern entwickelt, der international 1500 Mitarbeiter beschäftigt“, stellte Langenfeld fest.

1985 hat Klaus Meffert nach dem Tod seines Großvaters die Verantwortung für das Familienunternehmen übernommen und dieses seitdem mit großem unternehmerischem Mut ausgebaut. Nach dem Fall der Mauer hat er die Chance genutzt, den Markt in den neuen Bundesländern zu erobern, und den Umsatz verdoppelt. Logische Folge war der Bau einer modernen Produktionsstätte für Dispersionsfarben und Acryllacke in Ostrau/Sachsen. Die Expansion wurde dann erfolgreich in osteuropäischen Märkten fortgeführt, indem Meffert Produktion und Logistik etablierte. Auch zwei Druckereien gehören heute zu unserer Meffert-Gruppe.

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt würdigte Klaus Meffert als „typischen Mittelständler Deutschlands“. Dieser habe auch anspruchsvollen Zeiten getrotzt, diese durchgestanden und daraus Stärke, Dynamik und Kreativität geschöpft, um neue Geschäftsfelder zu erschließen. „Das sollte auch anderen ein Stück weit Mut geben und auch die Motivation, einen so wunderbaren Lebensweg zu gehen.“

Dann überreichte Langenfeld den Unternehmerpreis an Klaus Meffert. Dieser bedankte sich und stellte fest: „Wir leben in einer sehr schwierigen Zeit: Wir haben die Inflation, wir haben den Krieg, wir haben die Pandemie. Es ist schon kurios, dass ich im schwierigsten Geschäftsjahr, das ich je hinter mich gebracht habe, so einen Preis bekomme.“ Unser Vorstandsvorsitzender gestand: „Ich bin durch diese Auszeichnung überrascht worden. Als Über-70-Jähriger rechnet man gar nicht mehr mit so einem Preis. Ich möchte ihn trotzdem annehmen und fühle mich geehrt.“ Auf die Frage Langenfelds, was die wichtigsten Eigenschaften eines Unternehmers seien, antwortete Klaus Meffert: „Mut, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Und du brauchst natürlich Leute, die du motivieren kannst.“ Er sei seinem rund 20-köpfigen Führungsteam sehr dankbar für dessen großes Engagement und ausgeprägte Leistungsbereitschaft im Interesse des Familienunternehmens.

Die mit der Auszeichnung verbundenen 5000 Euro Preisgeld will Klaus Meffert für einen guten Zweck verwenden: „Seit mehr als 20 Jahren produzieren wir ca. 60 Kilometer vom Donbass entfernt Farben für die Ukraine. Wir haben dort eine kleine Organisation gegründet, um den Leuten in Dnepropetrovsk zu helfen. Das Preisgeld wird dahin gehen.“